Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik

 

 

VPLT Mitgliedschaft traf sich zur Jahreshauptversammlung

 

Der VPLT etabliert sich weiter als der wichtigste deutsche Verband der Veranstaltungstechnikbranche. So in etwa könnte eine Zusammenfassung des vergangenen Jahres klingen, wenn man mal alle erfolgreichen Aktionen und die fruchtbaren Kooperationen mit Akteuren aus Politik, Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen fasst und überlegt, was den VPLT Mitarbeitern, Bereichsleitern und Vorstandsmitgliedern in den vergangenen Monaten gelungen ist.

Auf der VPLT Jahreshauptversammlung Mitte Mai in Frankfurt am Main konnten sich die Mitglieder ein persönliches Bild von dem machen, was der VPLT in 2016/2017 alles erreicht hat, um die Branche weiter zu professionalisieren.

Bildung und Internationalisierung
Stichwort Bildung. Durch das große Engagement von VPLT Bereichsleiter Bildung & Recht, Ralf Stroetmann, wurde im vergangenen Jahr die Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik neu geordnet. Die Neuordnung und ihre Folgen werden demnächst in einer Umsetzungshilfe des Bundesinstituts für Berufsbildung noch einmal anschaulich dargestellt. Ralf Stroetmann war seitdem immer wieder eingeladen, auf Infoveranstaltungen, den aktuellen Stand vorzutragen. Dabei arbeitet er bereits weiter an der Mitgestaltung der Neuordnung der Meister-Ausbildung.

Dass das Thema Bildung angesichts der Globalisierung nicht für Landesgrenzen Halt macht, zeigen die zahlreichen EU-Projekte, an denen der VPLT beteiligt ist und so international mithilft, professionelle Standards zu setzen. Cumhur Amrag, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des VPLT, fasste die Bedeutung dieses internationalen Engagements in einer kleinen Rede auf der JHV zusammen: „Die Harmonisierung auf EU-Ebene und die Globalisierung unserer Branche sind nicht aufzuhalten. Wir müssen darauf reagieren und für uns gute Rahmenbedingungen schaffen.“

Dazu gehört aus seiner Sicht auch die Mitgliedschaft des VPLT in der Event Safety Alliance, dem weltweit führenden Gremium im Bereich Veranstaltungssicherheit. Eine Kooperation, um die sich vor allem auch VPLT Bereichsleiter für Politik & Internationales, Randell Greenlee, kümmert. Er ist auch der Ansprechpartner für deutsche Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen auf den internationalen Messen vorstellen wollen.

Dass die Branche sich fortlaufend internationalisiert, spürt der VPLT außerdem bei der Anfang April gestarteten und jetzt schon sehr erfolgreichen Job-Börse VPLT.JOBmarket. Dort fänden sich immer häufiger auch internationale Angebote und Gesuche, so Amrag.

Dass der VPLT inzwischen drei Ordentliche Mitglieder aus dem Ausland hat, sieht VPLT Bereichsleiter Finanzen & Operatives Geschäft, Sacha Ritter, als weiteres Zeichen für die Internationalisierung. „Es lässt sich daran auch gut erkennen, dass wir mit dem VPLT nicht nur in Deutschland intensiv an den Verbandsthemen arbeiten, sondern darüber hinaus auch international wahrgenommen und tätig werden“, so Ritter.

Frequenzen und Normen
Vorstandsmitglied Wolfgang Schöpe kümmert sich seit Jahren im Verband um das Thema Funkfrequenzen, das angesichts der Digitalen Dividende II weiterhin eine Herausforderung für die ganze Branche bildet. Auf der JHV stellte er die App des zuständigen Interessensverbandes APWPT vor. Dieses Programm ermöglicht eine Art Inventur aller in Deutschland genutzten PMSE, beziehungsweise die dafür notwendigen Frequenzen zu erstellen, um mit den Ergebnissen gegenüber den nationalen, wie internationalen Behörden und Arbeitsgruppen im Sinne der Branche zu argumentieren.

Direkt darauf sprach Vorstandsmitglied Sven Kubin über sein Leidenschaftsthema Normung und hob noch einmal hervor, wie viel der Verband in den vergangenen Jahren erreicht hat, indem sich Akteure aus dem Verband inzwischen als geschätzte Gesprächspartner für den Gesetzgeber und wichtige Gremien hervorgetan haben. „Das betrifft nicht nur DIN, sondern auch CEN/TC, das europäische Gremium – damit setzt der VPLT international mit Standards bei dem Thema“, so Kubin. Als weiteres Beispiel hob er die Zusammenarbeit mit der IGVW hervor (Siehe Text von Ralf Stroetmann auf Seite 10), die sehr fruchtbar ist. „Derzeit gibt es viele Anfragen rund um das Thema Brandschutz“, so Kubin, „da werden wir in Zukunft mit daran arbeiten, dass es endlich bundesweit gültige Regelungen gibt.“

Kommunikation und Finanzen
Auch finanziell ist der Verband in einer soliden Verfassung. Schatzmeister Alfred Rogacki jr. betonte noch einmal, wie wichtig es sei, Liquiditätsrücklagen aufzubauen. Derzeit sei der VPLT auf einem guten Weg dahin.

Inhaltlich waren die Mitglieder zufrieden mit der Arbeit des Verbandes. Dies zeigte auch die einstimmige Entlastung des Vorstandes für das Jahr 2016. Vorstandsvorsitzender Helge Leinemann wies darauf hin, dass es am Ende die Mitglieder seien, die in ihrem Wahlkreis ihre Volksvertreter ansprechen müssten. „Wir sind keine Wutbürger. Wir fordern einfach, was uns als Branche zusteht und uns weiterbringt, ohne uns mit unrealistischen Forderungen über den Rest der Volkswirtschaft zu stellen“, so Leinemann. „Uns geht es um sachliche und konstruktive Arbeit gemeinsam mit der Politik und weiteren Akteuren. Und genau das haben wir in den vergangenen Jahren gemacht und werden es auch in Zukunft machen. Der Erfolg gibt uns recht!“

 

 

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